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dd (disk dump)


Hallo,
dies ist eine kleine Kommando Referrenz zu zu dem wichtigen Linux/Unix-Tool dd.

Funktion:

dd (disk dump) überträgt Daten zwischen verschiedenen Speichermedien und kann dabei auf Wunsch eine Konvertierung der Daten durchführen. Es kann unteranderem dazu eingesetzt werden Daten zwischen verschiedenen Rechenarchitekturen auszutasuchen.

Des Weiteren ist dd dazu in der Lage nicht nur einzelne Daten zu kopieren, sondern auch direkt auf Devices zuzugreifen. So ist es möglich ganze Festplatten(partitionen) zu kopieren, der Bootsektor der Festplatte verändert oder gesichert wird etc. Auf der Festplatte muss kein Dateisystem eingerichtet werden.

Falls dd ohne Optionen verwendet wird, liest es die Daten aus der Standardeingabe (STDIN --> Tastatur, Ende mit Strg + Z) und schreibt in die Standardausgabe (STDOUT --> auf dem Bildschirm).

Syntax:

dd [if=Datei] [of=Datei] [ibs=Bytes] [obs=Bytes] [bs=Bytes] [cbs=Bytes] [skip=Blöcke] [seek=Blöcke][count=Blöcke] [conv={ascii, ebcdic, ibm, block, unblock, lcase, ucase, swab, noerror, notrunc, sync}]


Option:

conv=modus
konvetiert die Daten während des Kopierens. Für modus sind verschiedene Einstellungen erlaubt, unter anderem
lcase(Großbuchstaben in Kleinbuchstaben umwandeln), ucase(Klein- in Großbuchstaben umwandeln), swab (jeweils
zwei Byte vertauschen). snyc hingegen füllt Eingabeblöcke bis zur Größe von ibs mit Nullen oder noerror ignoriert
Lesefehler
bs=n
bestimmt die Blockgröße für die Eingabe- und Ausgabedatei. Die Blockgröße gibt an, wie viele Bytes jeweils in einem
Durchgang gelesen bzw. geschrieben werden.
count=n
kopiert nur n Blöcke ( und nicht die gesamten Daten)
ibs=n
bestimmt die Blockgröße der Quelldatei
if=quelldatei
gibt die Quelldatei an, anstelle der Standardeingabe.
obs=n
bestimmt die Blockgröße der Zieldatei
of=zieldatei
gibt die Zieldatei an, anstelle der Standardausgabe.

Beispiele:

rs$ dd if=/dev/hda of=/boot/bootsec.bak bs=512 count=1

überträgt den Bootsektor der ersten IDE-Festplatte in die Backup-Datei bootsec.bak.

rs$ dd if=/vmlinuz of=/dev/fd0

kopiert den Kernel direkt in die ersten Sektoren der Disktette. Diese kann dann als Bootdisktte verwendet werden.

rs$ dd if=/dev/urandom of=/tmp/big bs=1M count=50

Es wird eine 50 MegaByte große Datei angelegt.Um die Größe zu variieren, muss man die Parameter "bs" und "count" entsprechend anpassen (die Faustformel lautet dabei bs*count=Filegröße).


Bei weiteren Fragen, Kritik oder Anregungen zum Artikel stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.
Einfach eine E-Mail an duddits-[at]-remoteshell-security.com. Ich versuche diese dann so schnell als möglich zu beantworten.
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